Karpfenbilder
 
 

Karpfenfischen im Kanal

Im Kanal nach Karpfen zu fischen braucht mehr Ausdauer und mehr Erfahrung, der Grund ist, dass es viel zu viel Wasser gibt und meistens zu wenige Karpfen die sich auf die gesamte Wasserfläche verteilen. Dazu kommt, dass Köder in Kanälen unter Umständen nicht so gut wirken, da es schon ein großes Nahrungsangebot gibt in Form von Krebsen oder Muscheln. Auch Abfälle (besonders in Häfen) stellen gute Nahrung für die Karpfen dar. Meistens sind es einprägsame Ecken die Schleusen, Wendebecken oder Kanalzweigungen die von Karpfenanglern aufgesucht werden. Sind hier allerdings schon sehr viele Angler unterwegs, so empfiehlt es sich doch lieber eine andere - weniger besuchte - Stelle aufzusuchen. Dort ist die Erfolgsquote dann sicherlich höher, auch wenn unter Umständen länger gewartet werden muss.

Um sich im Kanal zu orientieren und gute Stellen auswendig zu machen ist es durchaus sinnvoll den Kanal einmal zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad zu erkunden. Beim Kanalangel sollte man auf das Vorfüttern nicht verzichten. Hier hat es sich als erfolgreich herausgestellt spät am Abend zu füttern, wenn der eventuelle Schiffsverkehr im Kanal nicht mehr so stark ist und das Futter nicht mehr so doll verteilen kann. Mit dem Futter sollte man auch nicht sparen im Kanal, da der Schwund recht hoch ist.

Als Vorfütterzeitraum haben sich ein bis zwei Wochen als gut erwiesen. In Kanälen kommt es oft zu Fallbissen, deshalb sollte man auf eine starke Flucht schon vorbereitet sein und damit rechnen. Da man meistens dicht am Ufer fischt und damit kaum Zeit hat zu reagieren kann es auch nicht schaden die Bremse schon vorher etwas leichter einzustellen.


 
     

    Impressum