Herkunft und Art
Bei dem Karpfen handelt es sich um eine
Fischart. Der lateinische Ausdruck für Karpfen lautet „Cyprinus
carpio“. Zu der Familie der Karpfenfische gehören über
1.500 verschiedene Arten.
Der Karpfenfisch stammt eigentlich aus
Asien und wurde damals von den Römern nach Europa gebracht.
Schon im Mittelalter wurden Karpfen häufig in der Nähe von
Klöstern in Teichen gehalten. Es entwickelte sich eine richtige
Karpfenteichwirtschaft. Auch heute gibt es unzählige
Karpfenzuchtbetriebe, besonders in den Franken und der mittleren
Oberpfalz. Als andere wichtige Region für die Karpfenzucht ist
die Lausitz.
In der Nähe von Cottbus gibt es
Europas größtes zusammenhängendes Teichgebiet. Der
allergrößte Karpfenteich liegt allerdings in Wittigau bei
Trebon und umfasst 260 ha Fläche und heißt
Schwarzenberg-Teich. In Österreich liegen die wichtigsten
Karpfengebiete in der südlichen Steiermark und im Burgenland,
ebenfalls im südlichen Teil. Auch andere Länder haben eine
große Karpfenteichzucht, beispielsweise Ungarn, Polen und
Slowenien.
Der Karpfen gilt als ein beliebter
Speisefisch. Besonders zu Weihnachten und Sylvester ist er in
Deutschland äußerst beliebt. Der Karpfen lebt in flachen
und warmen Gewässern, sprich Süßwasser. In Teichen,
Seen und langsam strömenden Bereichen von Flüssen ist er am
häufigsten anzutreffen.
|